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Stefan Schneider
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Info Biofeedback - Migräne
Biofeedback 2000 x-pert Softwaremodule
Software-Therapie-Module für das Biofeedback 2000 x-pert System

Die Therapiebibliothek bietet hohen Komfort und größtmögliche Flexibilität. Sie wählen eines der Indikations- bzw. Anwendungsgebiete und können sofort mit der Sitzung beginnen. Der Computer stellt automatisch alle relevanten Parameter ein. Sie haben aber auch jederzeit die Möglichkeit, alle Einstellungen individuell abzustimmen.
Folgende Therapiemodule sind zusätzlich verfügbar:
Vasokonstriktion (Migräneintervention)
Bei diesem Training erfolgt die Rückmeldung der Durchblutung der Arteria temporalis als Kreisring.
Das Ziel ist es, diesen Kreisring willentlich eng zu stellen und einige Zeit zu halten, um in den Ablauf einer aufkommenden Migräneattacke intervenierend einzugreifen.

Atemtraining
Das von Dr. Rudolf Marx entwickelte Verfahren ermöglicht dem Patienten anhand einer vorgegebenen Idealatemkurve, eine ökonomisch richtige Atmung zu erlernen. Der Computer kann dabei das aktuelle Atemmuster analysieren und daraus die Idealatemkurve berechnen. So kann die ursprüngliche Atmung des Patienten allmählich verändert werden.

EDA-Entspannungstraining
Durch die Rückmeldung der Hautleitfähigkeit wird versucht, den habituellen Erregungszustand bzw. die Sympathikus-Aktivität zu senken.
Folgende
visuelle Rückmeldungen könne ausgewählt werden:
Puzzle: Je näher man seinem Zielwert kommt, desto mehr vervollständigt sich das Puzzle.
Morphing: Hier erfolgt die Rückmeldung z. B. über die Änderung von der Puppe zum Schmetterling, der Frosch zum Prinzen, oder eine Rose die sich öffnet.

Konfrontationstraining
Während der Sitzung werden phobische Bilder mittels Diashow-Funktion eingeblendet. Damit verbunden ist eine Angst- bzw. Erregungsinduktion.
Der Patient kann dabei die Reaktionen seines autonomen Nervensystems unter Extrembedingungen beobachten und versuchen, die Kontrolle zu erlangen.



Voice-Recorder
Während eines Anamnesegesprächs wird neben den physiologischen Parametern auch das Gespräch selbst aufgezeichnet. Das ermöglicht dem Therapeuten nach Beendigung der Sitzung, jene angesprochenen Themenbereiche näher zu analysieren, die zu einer erhöhten Reagibilität im autonomen Nervensystem geführt haben.

Elektromyographie
Einer vorgegebenen Rechteckskurve soll durch Kontraktion der ent- sprechenden Muskelgruppen gefolgt werden. Dies führt einerseits zur Erhöhung der Kontrollfähigkeit, andererseits kann damit gezielt Muskelmasse aufgebaut werden. Neben dem EMG-Enspannungstraining, ggf. auch über Schwellwertraining, sind auch Darstellungen zur Muskeldysbalance möglich.

Durchblutung - Morbus Raynaud
Zunächst empfiehlt es sich, ein normales Handerwärmungstraining durchzuführen. Später sollte der Patient versuchen, auch unter symptom-auslösenden Temperaturbedingungen die vasomotorische Kontrolle aufrechtzuerhalten, da der periphere Vasospasmus zumeist bei sehr niedriger Umgebungstemperatur auftritt.

Essentielle Hypertonie – Migräne
Mittels Temperaturfeedback der nicht dominanten Hand soll der Patient Kontrolle über seine vaso- motorische Aktivität erlangen. Neben der genauen Protokollierung der Anfälle sowie einer medi- zinischen Abklärung der Sympto- matik ist eine Kombination aus Temperaturfeedback und Entspan-nungstraining besonders wirksam.

Schmerztherapie – Rückenschmerzen
Verwendet werden hierfür zwei EMG-Kanäle. Die Elektroden werden links und rechts der Wirbelsäule in Höhe der muskulären Verspannung bzw. der Schmerzen positioniert. Neben der Messwertreduktion sollte auch eine Minimierung der Differenz zwischen beiden EMG-Kanälen angestrebt werden.

Zervikalsyndrom
Vergleichswert-Training: Durch beidseitige Ableitung vom M. trapezius kann dem Patienten die Differenz im Muskeltonus rückgemeldet werden.
Schwellenwert-Training: Hier wird nur EMG-1 verwendet. Mit Balken kann für den Patienten ein Sollwert vorgegeben werden. Gelangt er mit seinem Muskeltonus unter diesen Wert, werden Belohnungsstrategien ausgelöst (z.B. ein Musiktitel oder ein Märchen werden eingespielt). Zum Beispiel mittels Audio-Feedback: Dem Patienten wird das Elektromyogramm des M. frontalis durch akustisches Feedback zurückgemeldet.

Aktivierungsscreening (Stresstest)
Während der Konfrontation mit einem Stressreiz (visuell und akustisch) werden alle physiologischen Parameter des Patienten aufgezeichnet. In der anschließenden Auswertung lässt sich einerseits erkennen, in welchen vegetativen Systemen (kardiovaskulär, elektrodermal etc.) der Patient besonders stark reagiert, andererseits können aufgrund des zeitlichen Verlaufs Rückschlüsse auf psychische Prozesse (z.B. Erwartungsangst) gezogen werden.


Belastungstest
Der Patient muss während der Sitzung die Form, Farbe und Tonhöhe einer sich bewegenden geometrischen Figur mittels Mausklick beurteilen.
Der Computer berechnet dabei stets die Schwierigkeit und adaptiert diese je nach Können des Patienten. Dadurch steht der Patient unter optimaler Dauerbelastung. Die psycho-physiologischen Reaktions-komponenten können im Anschluss ausgewertet werden.

Darstellungsarten
- Linien
- Balken
- Kreisring
- Morphing
- Gesichter
- Sonnenaufgang
- Visuelle Reizdarbietung
- Darstellungen für Kinder
- Audio-Tools
- Sitzungsauswertung


Elektroenzephalographie
Die Rückmeldung erfolgt mittels Linienfeedback bzw. speziellen EEG Therapieformen, welche im EEG Softwaremodul enthalten sind. Die speziellen Therapieformen bestehen aus einem Frequenzbaum, Balkendarstellungen und Programmen für Kinder. Durch eine intelligente Aufbereitung der Software ist die Anwendung einfach und praktikabel.

Zum Beispiel ADS/ADHS
Trainingsziel ist die Verringerung von Theta- bei gleichzeitiger Erhöhung von Beta- und SMR-Aktivität. Das Training erfolgt in mehreren Phasen.
Beispiel
- 1. Phase Theta verringern
- 2. Phase Tetha verringern,
SMR erhöhen - 3. Phase Tetha verringern,
SMR erhöhen,
Beta erhöhen
Abhängigkeitserkrankungen: (v.a. Alkoholismus)
Trainingsziel ist eine Erhöhung der Alpha- und Theta-Aktivität.
Angststörungen
(v.a. posttraumatische Belastungsstörungen)
Trainingsziel ist eine Erhöhung der Alpha- und Theta-Aktivität.
Depressionen, Epilepsie, Schlafstörungen
Trainingsziel ist eine Erhöhung der SMR- und Beta-Aktivität.
Empfohlene Sitzungsdauer
30 - 40 Min.
Beschreibung
EEG-Screening
Für das psychophysiologische Setup steht eine eigene Oberfläche zur Verfügung, mit der das Profil eines Klienten ermittelt werden kann. Damit können Dominanzen (z.B. Rechtshirndominanz) und Präferenzen (z.B. erhöhte Theta-Aktivität bei Aufmerksamkeitsstörungen) detektiert werden.
Modulare Oberfläche
Mit dem Software-Modul BFEEG werden 7 EEG-Trainingsmodule ausgeliefert.
Mit diesen Trainingsformen wird über Schwellenwerte ein Video gesteuert, das dem Klienten als Belohnung dargeboten wird. Sie können sich aber auch eigene Trainingsbildschirme zusammenstellen.
2-Bildschirm-Lösung
Im Rahmen der modularen Oberfläche ist nun auch ein Training auf zwei Bildschirmen möglich.
Beispiel:- Auf Bildschirm 1 (Therapeutenschirm) wird das Roh-EEG angezeigt und das Video über Schwellen gesteuert.
- Auf Bildschirm 2 (Patientenschirm) läuft das Video als Erfolgsrückmeldung.
3D-Auswertung
Für die Auswertung des EEGs bietet sich die dreidimensionale Darstellung an.
Herzratenvariabilität
Als Herzratenvariabilität (HRV) wird die Fähigkeit eines Organismus bezeichnet, den zeitlichen Abstand zwischen den Herzschlägen ständig an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen. Körperliche Beanspruchung oder psychische Belastung haben eine Erhöhung der Herzfrequenz zur Folge, bei Entlastung und Entspannung geht die Herzfrequenz wieder zurück.
Die HRV ist ein guter Indikator für den gesundheitlichen Status, die Stresstoleranz, die Belastbarkeit und das biologische Alter. Eine eingeschränkte HRV weist auf gesundheitliche Labilität, Burn-out, Depressivität und höheres biologisches Alter (im Vergleich zum tatsächlichen Lebensalter) hin.

Das Training zielt auf eine Kohärenz von Atmung, Puls und Blutdruck ab. Dazu werden drei verschiedene Trainingsformen angeboten:
Beim Baroreflex-Training lernt der Klient in einer vorgegebenen Frequenz
(6 Atemzüge pro Minute) zu atmen. Erwartet wird dabei ein sich langsam einstellender Gleichklang zwischen Atmung und Pulsfrequenz.
Das Kohärenz-Training meldet Atembewegung und -frequenz, Pulsfrequenz (Puls), das Ausmaß der Respiratorischen Sinusarrhythmie (RSA) und die periodischen Schwankungen des arteriellen Blutdruckes (LF) zurück. Dadurch können die drei Parameter Atem, Herzschlag und Blutdruckregulation kontrolliert in Gleichklang gebracht werden (Kohärenz).
Beim RSA-Training wird eine Atemkurve vorgegeben und der Ist-Atem zurückgemeldet. Durch parallele Rückmeldung der Pulsfrequenz wird die Ausprägung der respiratorischen Sinusarrhytmie unterstützt.

Auswertung
Es steht Ihnen eine umfangreiche statistische Auswertung mit grafischen Darstellungen zur Verfügung:- Anzeige des EKG-Rohsignals umschaltbar auf den spektralen Verlauf der Sitzung (Lebensfeuer)
- Darstellung der RR-Rohdaten umschaltbar auf trendbereinigte Darstellung (removed median)
- Pointcare-Plot für visuell-qualitativ als auch mathematisch-quantitative Beurteilung der HRV
- Grafische Darstellung des Histogramms mit Standardabweichung, Mittelwert, Regressionslinie, Gauss-Glocke, Einzelchart und Statistik
- Frequenzanalyse durch Re-Sampeln der RR-Rohdaten und Interpolation mit Cubic Splines
- Trendbereinigen der Daten mit polynominale Regression
- Fensterung der Daten zur Verminderung des Leakage-Effektes mit 8 auswählbaren Verfahren und automatischer Amplitudenkorrektur
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