PierenStim Parese
Elektrostimulation peripher gelähmter Muskulatur

Bei peripheren Nervenläsionen kann die betreffende Muskulatur nicht mehr willentlich angesprochen werden. Dadurch verliert sie an Volumen und Gewicht – Muskeltonus und Reflexbereitschaft sind herabgesetzt oder nicht mehr vorhanden.
Denervierte Muskeln können nicht durch kurze Impulse über den geschädigten Nerv erreicht werden. Man nutzt breite Exponential- bzw. Dreieckimpulse, denen sich der gesunde Muskel anpassen – akkommodieren – kann. Somit kann bei allen peripheren – "schlaffen" – Lähmungen eine Elektrostimulation die Denervationsatrophie verzögern und die Trophik verbessern.
Beispielsweise können mit dem PierenStim Parese durch variierbare Impulsbreiten die häufig vorkommende Peroneuslähmung, aber auch Radialis- oder Axillarislähmungen gezielt behandelt werden.
Technische Daten
| Impulsbreite | 10 ms bis 2 sec. |
| Impulsform | Zeitversetzte Gleichstromimpulse wechselnder Polarität oder monophasische Impulse |
| Frequenzbereich | 0,5 - 120 Hz je nach Programm |
| Stromaufnahme | ca. 60 mA (ohne Last) |
| Ausgangsstrom | 60 mA (an 1 kOhm Last) |
| Spannungsversorgung | 4 x 1,5 V-Batterie (Alkaline LR6 AA) oder Steckernetzteil 5 V / 2400 mA |
| Abmessungen | 150 x 100 x 55 mm |
| Gewicht ca. | ca. 380 g |
| Art.-Nr. | 462117 |
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Info Pierenstim Parese
