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Peter Sprenger
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Laser
Die sanfte und schmerzfreie Bestrahlung von Akupuntkurpunkten mit Low-Level-Lasern bietet eine gute Alternative zur Nadel-Akupunktur bei Kindern oder Patienten mit Nadelphobie.
Die Wirksamkeit dieser Laser umfasst aber auch noch weitere Bereiche. So kann eine durch den Arzt durchgeführte Laser-Therapie z. B. zu folgenden Effekten führen: Verbesserung der Durchblutung und der Mikrozirkulation, immunregulierend, entzündungshemmende Wirkung, wirkt schmerzlindernd, Förderung der Wundheilung und Nerven regenerierend.
Biologische Wirkung des Low-Level-Lasers
Der Laser sorgt im bestrahlten Gewebe in jeder Körperzelle für eine erhöhte Bereitstellung an Energie, einen besseren Stoffwechsel und eine erhöhte Zellteilungsrate.
Die Low-Level-Lasertherapie ist immer eine regulative Therapie, d. h. beispielsweise bei
einer Mangelversorgung der Zelle durch Durchblutungsstörung, obwohl die Energielage und
damit die Zellteilung und Reparationsfähigkeit der Zelle betroffen ist, hat der Laser
seine größten therapeutischen Effekte.
Einsatzbereiche und Wirkung der Low-Level-Lasertherapie
Die Low-Level-Lasertherapie wirkt:
- Durchblutungssteigernd, z. B. bei diabetischer Mikroangiopathie
- Immunstimulierend, z. B. bei Infekten oder Allergien
- Entzündungshemmend, z. B. bei Arthritis oder Epicondylitis
- Schmerzlindernd, z.B. bei Arthroseschmerzen
- Antiödematös, z. B. bei Sportverletzungen
- Wundheilungsfördernd, z. B. bei Ulcera und Verbrennungen
- Nervenregenerierend
- Akupunkturpunkt stimulierende, mit der Akupunkturnadel vergleichbare Wirkung, z. B. bei Kindern oder Nadelphobie
Kontraindikationen der Lasertherapie
Folgende Bereiche sollten nicht bestrahlt werden:
- Graviditas, im Uterusbereich - Epiphysenareale der Kinder
- offene Fontanellen - endokrine Drüsen, v.a. bei Kindern
- Gonaden bei Kindern; bei Erwachsenen dagegen nur geringes Risiko
- Sonnenallergie; ggf. Probebestrahlung,
da man mit anderen Wellenlängen arbeitet - Malignome
Aufbau des Lasers
Für eine zielgerichtete Nutzung des hochenergetischen Strahles befinden sich an den Längskanten des aktiven Mediums Spiegel die diesen Effekt verstärken. Durch einen der Spiegel, der teildurchlässig ist, wird der nutzbare Laserstrahl ausgekoppelt.
Betriebsarten des Lasers in der Low-Level-Lasertherapie
Der CW-Laser gibt kontinuierlich seine Leistung ab, die bei den Low-Level-Lasern bis maximal 150 mW liegt.
Der Impuls-Laser arbeitet mit sehr kurzen Impulsen (z. B. 200 ns) die allerdings bis etwa 50 W betragen können (das etwa 1000-fache eines CW-Lasers). Nach dem Impuls wird eine je nach Laser unterschiedliche Abkühlphase benötigt. Wird diese Zeit unterschritten, zerstört sich der Laser in Folge der thermischen Überlastung selbst. Dieser Effekt begründet die relativ geringe mittlere Leistung bei den Impulslasern.
Beide Laserbetriebsarten lassen sich in den Frequenzen Bahr, Nogier, Reininger etc. modulieren.
Lasersicherheit
Schutzbrillen
Daher müssen alle Personen im Laserbereich eine für den speziellen Laser geeignete Laserschutzbrille tragen. Welche Brillen sich für den jeweiligen Laser eignen hängt davon ab, ob es sich um einen CW- oder Impulslaser handelt. Zudem sind Wellenlänge, Ausgangsleistung bzw. Leistungsdichte zu berücksichtigen. Die Einteilung erfolgt hier in verschiedene Schutzklassen.
Die Laserschutzbrillen für die persönliche Schutzausrüstung sind, anders als die Patientenschutzbrillen PSB 2, nicht im Lieferumfang enthalten (Ausnahme: Timelas Vital) und müssen ggf. zusätzlich erworben werden. Selbstverständlich können diese Schutzbrillen auch für den Patienten verwendet werden.
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